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Der Friedhof Diebsteich
Der im Osten des Stadtteils Bahrenfeld befindliche und nach dem dort früher in unmittelbarer Nähe gelegenen Diebsteich benannte Friedhof wurde 1868 seiner Bestimmung übergeben. Er erfreut sich nicht nur aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage großer Beliebtheit, sondern vor allem wegen seiner landschaftlichen Gestaltung und seiner Formenvielfalt.
Letzteres verdankt er zum einen der Tatsache, dass bereits zum Zeitpunkt seiner Widmung die gesonderte Ausweisung eines katholischen, eines lutherischen und eines reformierten Friedhofsteils erfolgte. Zum anderen stellen die Grabstätten der Sinti und Roma eine Besonderheit dar, die im katholischen Bereich des Friedhofes angelegt wurden. Die gemauerten Grüfte heben sich durch ihre individuelle Grabmalkultur deutlich von den übrigen Grabstätten ab.
Die ältesten Grabstätten befinden sich am Südrand des Friedhofes. Hier ließen sich vorwiegend wohlhabende Geschäftsleute in repräsentativen Familiengrabstätten beisetzen. Daneben ist die Grabstätte des 1872 in Nizza verstorbenen Hamburger Kaufmanns Günther Ludwig Stuhlmann hervorzuheben, auf den der Bau des ersten Gaswerkes und des Wasserwerkes in Blankenese zurückgehen. An ihn erinnert noch heute der von ihm gestiftete Brunnen am Altonaer Bahnhof.
Landschaftlich besitzt der Friedhof den Charakter eines Parkfriedhofes und ist von einer im Stil der Landschaftsgärten gehaltenen, geschwungenen Wegeführung erschlossen. In der etwas erhöht liegenden Mitte des Friedhofes befindet sich ein mit alten Linden bestandener Platz, der gern als Aufenthaltsort genutzt wird. Die aus den 20er Jahren stammende Friedhofskapelle ist direkt am Eingang des Friedhofes gelegen.
Gedenkstein im katholischen Friedhofsbereich
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